Kriminalitätsgeschichte(n) – Menschenbilder in Strafgerichtsprozessen des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit - Studieren 50 Plus Geschichts- und Kulturwissenschaften - Theologie

€160.00
Ermäßigung bei Buchung von zwei und mehr Veranstaltungen oder für Gasthörer/-innen

Inhalt:
...und er tötete sie jämmerlich und ohne Grund… Hinter dieser Anklage auf Gattenmord aus dem Jahre 1431 verbirgt sich eine Geschichte von Eifersucht und häuslicher Gewalt. Die Zeugenaussagen zeichnen unterschiedliche Bilder vom Täter und spiegeln zeitgenössische Maßstäbe zur Bewertung von Schuld und Unschuld wider. Im Seminar werden Kriminalfälle aus der Zeit zwischen 1400 und 1700 vorgestellt. Welche Rolle spielten Status, Geschlecht, schuldmindernde Umstände oder die Frage der Ehre in der Darstellung der Tätermotivation? Die Fallinterpretationen zeigen Veränderungen in der Beurteilung von Delinquenten im Laufe der frühen Neuzeit und führen gleichzeitig in die Geschichte der Strafgerichtsbarkeit ein.


Leitung:
Dr. Susanne Pohl-Zucker


Max. Teilnehmer: 25

Gebühren:
160,00 EUR
130,00 EUR (ermäßigter Preis)


Anmeldung:
Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Termin: 14.10.2019 - 03.02.2020
Anmeldeschluss: 16.09.2019
Zeitraum:
14.10.2019 / 10:15-11:45
21.10.2019 / 10:15-11:45
28.10.2019 / 10:15-11:45
04.11.2019 / 10:15-11:45
11.11.2019 / 10:15-11:45
18.11.2019 / 10:15-11:45
25.11.2019 / 10:15-11:45
02.12.2019 / 10:15-11:45
09.12.2019 / 10:15-11:45
16.12.2019 / 10:15-11:45
06.01.2020 / 10:15-11:45
13.01.2020 / 10:15-11:45
20.01.2020 / 10:15-11:45
27.01.2020 / 10:15-11:45
03.02.2020 / 10:15-11:45
Seminarnummer: 20190687