Kunstraub im Dritten Reich - Studieren 50 Plus Kunst- und Literaturwissenschaft - Philosophie - Musik

€150.00
Ermäßigung bei Buchung von zwei und mehr Veranstaltungen oder für Gasthörer/-innen

Inhalt:
Von 1939 bis 1945 plünderten nationalsozialistische Organisationen Schlösser, Bibliotheken, Museen und Privatsammlungen. Die Opfer des Raubs waren jedoch vor allem Juden, sowohl innerhalb des deutschen Reichs als auch in allen von der deutschen Wehrmacht besetzten Gebieten. Die erbeuteten Kunstgegenstände sollten zum Teil in einem zu gründenden Führermuseum in Linz ausgestellt werden. Zur Devisenbeschaffung wurden Teile der Beutekunst auf dem internationalen Kunstmarkt, insbesondere über die Schweiz, angeboten. Ein großer Teil wertvoller Kunstwerke fand den Weg in die Privatsammlung von Hermann Göring. Wenig ruhmreich war dabei auch die Rolle einiger Kunsthändler wie Hildebrand Gurlitt, Theodor Fischer u. a.


Leitung:
Dr. Sylvia Laun


Max. Teilnehmer: 40

Gebühren:
150,00 EUR
120,00 EUR (ermäßigter Preis)


Anmeldung:
Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Termin: 17.04.2019 - 10.07.2019
Anmeldeschluss: 18.03.2019
Seminarnummer: 20190122