CAS Migration und Gesellschaft - Migrationsprozess und Trauma - Migration und Gesellschaft

€130.00
Inhalt:
Immer mehr Flüchtlinge erreichen Europa nach Monaten oder sogar Jahren der Flucht. Sie hoffen auf ein Leben in Sicherheit, ohne politische Verfolgung oder Elend. Unter ihnen befinden sich auch Erwachsene, Jugendliche und Kinder, die - bedingt durch ihre Vorgeschichte - viele persönliche Problemlagen mitbringen. Als Folge ihrer oft chronifizierten und komplexen Traumatisierungen leiden sie unter psychosomatischen Beschwerden, Ängsten, (auto-)aggressivem Verhalten bis hin zu dissozialem Verhalten.

Sie fühlen sich nach den vielfältigen Verlusterfahrungen und ihren häufig lebensbedrohlichen Erlebnissen oft in einem für sie unverständlichen Zustand gefangen: es ist für Betroffene eine enorme Entlastung zu erfahren, dass ihre Symptome eine normale Reaktion auf eine nicht normale Situation sind. Im professionellen Kontakt werden Hilflosigkeit und Ohnmacht ausgelöst durch das uns entgegengebrachte Misstrauen. Betroffene haben Angst vor Kontrollverlust - Beziehungsabbrüche erschweren die Etablierung professioneller Beziehungen. Hinzu kommen sprachliche Probleme und kulturelle Besonderheiten, die ein gegenseitiges Verständnis und Verständigung erschweren.



Leitung:
Dr. Stefanie Kirchhart


Max. Teilnehmer: 20

Gebühren:
130,00 EUR

Anmeldung:
Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Termin: 30.08.2019 - 30.08.2019
Anmeldeschluss: 09.08.2019
Seminarnummer: 20190169